Fach- und Organspezifische Arbeitsgruppen (FOSA)

Die Fach- und Organspezifischen Arbeitsgruppen (FOSA) dienen dem inner- und interdisziplinären Austausch der verschiedenen medizinischen Fach- und Organrichtungen und haben wichtige Funktionen innerhalb des Netzwerks: Sie kommentieren Datensätze und unterziehen sie einer Revision, sie nutzen Daten- und Bioproben für die Forschung, sie unterstützten das Agenda-Setting im NUM, kommentieren Calls und Anträge und beteiligen sich am Use & Access Verfahren. Den FOSA gleichgestellt ist die AG-Patientenvertretung, die innerhalb des NUM die Perspektive der Patientinnen und Patienten vertritt.

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Forschende der LMU Medizin übernehmen die Sprecherfunktion in den folgenden FOSA:

FOSA-Sprecher an der LMU Medizin:

PD Dr. Thomas Saller (Klinik für Anästhesiologie)

Die Anästhesiologie hat als zentrale Abteilung jedes Klinikums Berührungspunkte zu nahezu allen Disziplinen. Damit bietet sie sich für Forschungsfragestellungen als wichtiger Kooperationspartner zu interdisziplinärem Austausch und Zusammenarbeit an. Neben dem innerklinischen Management von COVID-19-Patient:innen von der Notfall- bis zur intensivmedizinischen Versorgung in der Pandemie stellen nun zunehmend auch COVID-Folgeerkrankungen die anästhesiologische Betreuung vor neue Herausforderungen. Um die Interaktion zwischen COVID-Folgen und der Risikostratifizierung für einen operativen Eingriff zu untersuchen, gibt es deutschlandweit verschiedene Initiativen, die die FOSA unterstützen und koordinieren kann.

FOSA-Sprecherin an der LMU Medizin: 

PD Dr. Sandra Frank (Klinik für Anästhesiologie)

Im Rahmen von der verschiedenen Forschungsvorhaben wie NAPKON sollen potentiell beteiligte Signalwege, die Pathophysiologie sowie verschiedene Therapieoptionen bei intensivpflichtigen COVID-19 Patienten evaluiert werden. Weitere Fragestellungen betreffen akute Organdysfunktion, Inflammation sowie Post-Intensive Care Syndrom.

FOSA-Sprecherin an der LMU Medizin: 

Prof. Dr. Claudia Bausewein (Klinik für Palliativmedizin)

Die FOSA Palliativmedizin befasst sich mit der palliativmedizinischen Betreuung schwerkranker und sterbender sowie verstorbener Erwachsener und deren Angehörigen in Pandemiezeiten.

PD Dr. med. Martin Weigl

FOSA-Sprecher an der LMU Medizin: 

PD Dr. Martin Weigl, MPH (Physikalische und Rehabilitative Medizin)

COVID-19-Patientint:innen benötigen im Akutkrankenhaus, in der postakuten Versorgung und bei Entwicklung eines Post-COVID-Syndroms auch in der Langzeitversorgung rehabilitative Maßnahmen. Ziele der Frührehabilitation im Akutkrankenhaus sind eine rasche Verbesserung von Mobilität, Selbständigkeit im Alltag und psychischem Wohlbefinden sowie einer Reduktion von medizinischen Komplikationen und der Aufenthaltsdauer. Die Anschlussheilbehandlung fördert die Wiedererlangung von Selbständigkeit im Alltag, die Berufsfähigkeit und die Lebensqualität. Bei Auftreten eines Post-COVID-Syndroms kann eine langfristige ambulante rehabilitative Versorgung mit Heilmitteln oder eine (teil-) stationäre medizinische Rehabilitation notwendig werden. In der FOSA Rehabilitation arbeiten Wissenschaftler:innen aller universitären Standorte mit eigenen Bereichen oder Instituten für rehabilitative Medizin mit Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern, und klinischen Experten aus Rehabilitationseinrichtungen zusammen, um diese Fragestellungen zu beantworten. 

Sophia Stöcklein

FOSA-Sprecherin an der LMU Medizin: 

Prof. Sophia Stöcklein (Klinik und Poliklinik für Radiologie)

Schwerpunkte der FOSA Radiologie:

  • Untersuchungsprotokolle (MRT, CT).
  • Bildnachverarbeitung.
  • strukturierte Befundung, kraniale MRT: individuelle funktionelle Konnektom Parameter basierend of resting-state fMRT.
  • kardiale und pulmonale Bildgebung.