Munich Center for Cell and Gene Therapy  MCCG

Aus der Forschung in die Behandlung

Das Munich Center for Cell and Gene Therapy bündelt am LMU Klinikum die Anwendung von Zell- und Gentherapien und ihre Weiterentwicklung in Labor und klinischer Prüfung.

Zell- und Gentherapien greifen tief in das Immunsystem oder in das Erbgut ein. Sie verlangen mehr als eine einzelne Fachabteilung: Herstellung, regulatorische Entwicklung, Studiendurchführung, Toxizitätsmanagement und Nachsorge müssen ineinandergreifen. Am LMU Klinikum arbeiten dafür Kliniken und Institute aus mehr als fünfzehn Fachrichtungen in einem Zentrum zusammen, von der Hämatologie und Onkologie sowie Rheumatologie über die Augenheilkunde bis zur Transfusionsmedizin und Intensivmedizin.

Diese Breite ist der Grund für die Gründung des Zentrums. Zell- und Gentherapien sind längst nicht mehr auf die Onkologie beschränkt, sondern erreichen verschiedene Autoimmunerkrankungen, neurologische und erbliche Erkrankungen. Seit 2019 behandeln wir mit CAR-T-Zellen; im Herbst 2026 kommt die Gentherapie bei Beta-Thalassämie und Sichelzellkrankheit hinzu. In der Erforschung therapieassoziierter Toxizität zählt der Standort international zu den führenden Zentren, mit Ergebnissen, die in nationale und internationale Leitlinien eingegangen sind.

Das Zentrum versteht sich als Enabler und als Hub. Wir behandeln, wir forschen, und wir öffnen unsere Strukturen für akademische Arbeitsgruppen, Kliniken, Biotechnologieunternehmen und industrielle Partner, die Zell- und Gentherapien in die klinische Prüfung bringen wollen, in akademisch initiierten ebenso wie in industriegesponserten Studien. Eingebettet in das Münchner Forschungs- und Biotechnologieökosystem sowie vernetzt im Bayerischen Zentrum für Krebsforschung und im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung, verbindet der Standort exzellente Grundlagenforschung, klinische Spitzenmedizin und translationale Entwicklungskompetenz zu einer Plattform für die Entwicklung sicherer, präziser und versorgungstauglicher Zell- und Gentherapieprodukte.

The Munich Center for Cell and Gene Therapy brings together, at LMU University Hospital, the clinical application of cell and gene therapies and their further development in the laboratory and in clinical trials.

Cell and gene therapies intervene deeply in the immune system or in the genome. They demand more than any single department: manufacturing, regulatory development, trial conduct, toxicity management and long-term follow-up have to work as one. At LMU University Hospital, clinics and institutes from more than fifteen disciplines work together in a single centre, from haematology and oncology to ophthalmology, transfusion medicine and intensive care.

This breadth is why the centre was founded. Cell and gene therapies have long since moved beyond oncology into autoimmune, neurological and inherited disease. We have treated patients with CAR-T cells since 2019, and gene therapy for beta thalassaemia and sickle cell disease follows in autumn 2026. In research on therapy-associated toxicity the site ranks among the international leaders, with findings that have entered national and international guidelines.

The centre sees itself as an enabler and a hub. We treat, we conduct research, and we open our structures to academic groups, clinics, biotechnology companies and industry partners seeking to bring cell and gene therapies into clinical testing, in investigator-initiated and industry-sponsored trials alike. Embedded in Munich's research and biotechnology ecosystem and connected through the Bavarian Cancer Research Center and the German Cancer Consortium, the site combines excellent basic research, leading clinical medicine and translational development capability into a platform for safe, precise and deliverable cell and gene therapy products.

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Munich Center for Cell and Gene Therapy

Leitung: Prof. Dr. med. Marion Subklewe

 Marchioninistraße 15
81377  München

Sekretariat: Stefanie Grießhammer

Leitung
Prof. Dr. med. Marion Subklewe
Leiterin des MCCG – Munich Center for Cell and Gene Therapy
+49 (0)89 - 4400 73133
Prof. Dr. rer. nat. Stylianos Michalakis
Stellvertretender Leiter des MCCG
Prof. Dr. med. Sebastian Kobold
Koordinator des MCCG
 +49 (0)89 4400 57300
Prof. Dr. med. Andreas Humpe
 Qualitätsmanagementbeauftragter des MCCG

Das Leitungsgremium steuert das Zentrum. Ihm gehören die Leiterin, der stellvertretende Leiter, der Koordinator und der Qualitätsmanagementbeauftragte an, dazu je eine Vertreterin oder ein Vertreter der fünf konstituierenden Mitgliedseinrichtungen. Den Vorsitz führt die Leiterin. Sie vertritt das Zentrum gegenüber dem Vorstand des Klinikums und fachlich nach außen.

Konstituierende Mitgliedseinrichtungen

Weitere Mitgliedseinrichtungen im LMU Klinikum

Externe Mitgliedseinrichtungen

Transfusionsmedizin, Zelltherapeutika und Hämostaseologie

Prof. Dr. Andreas Humpe, Prof. Dr. Erwin Strasser

Klinische Pharmakologie

Prof. Dr. Sebastian Kobold

Medizinische Klinik und Poliklinik II

Prof. Dr. Julia Mayerle, PD Dr. Hans Christian Stecher

Medizinische Klinik und Poliklinik III

Prof. Dr. Michael von Bergwelt-Baildon, PD Dr. Veit Bücklein

Comprehensive Cancer Center (CCC LMU)

Prof. Dr. Volker Heinemann

Rheumatologie (Medizinische Klinik und Poliklinik IV)

Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops

Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Prof. Dr. Martin Angele, Prof. Dr. Jens Werner

Dermatologie

Prof. Dr. Lucie Heinzerling

Neurologie

Prof. Dr. Günter Höglinger, PD Dr. Florian Schöberl

Neurochirurgie

Prof. Dr. Louisa von Baumgarten

Institut für Klinische Neuroimmunologie

Prof. Dr. Lisa Ann Gerdes, Prof. Dr. Tania Kümpfel

Nuklearmedizin

Prof. Dr. Nathalie Albert

Radiologie

Prof. Dr. Wolfgang Kunz, PD Dr. Michael Winkelmann

Neuroradiologie

Prof. Dr. Sophia Stöcklein

Pathologie

Prof. Dr. Frederick Klauschen, Prof. Dr. Martina Rudelius

Kinderklinik

Prof. Dr. Christoph Klein

Nephrologie

Prof. Dr. Michael Fischereder, Prof. Dr. Ulf Schönermarck

Psycho-Onkologie

Dr. Friederike Mumm

Regionale Kollaborationen

Kliniken und Praxen in München und der Region

Nationale Kooperationen

Erlangen, Tübingen, Berlin, Köln, Heidelberg, Hamburg, Freiburg

Mitwirkung in der German Lymphoma Alliance (GLA) und in Arbeitskreisen der DGHO

BZKF – Bayerisches Zentrum für Krebsforschung

DKTK – Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung

Internationale Kollaborationen

Barcelona, Lyon, Paris, London, Amsterdam, Rotterdam; Memorial Sloan Kettering Cancer Center, Moffitt Cancer Center, University of Pennsylvania, National Institutes of Health, MD Anderson Cancer Center, Mayo Clinic

Das Zentrum arbeitet in regionalen, nationalen und europäischen Verbünden mit und wird von öffentlichen und privaten Förderern unterstützt.

Sowie: Bruno und Helene Jöster Stiftung

 Über uns

Zell- und Gentherapien verändern zunehmend die Behandlung von Erkrankungen in ganz unterschiedlichen Fachgebieten – von Blutkrebs über Autoimmunerkrankungen und angeborene Erkrankungen des Blutes bis…

 Klinische Anwendung

Zugelassene Arzneimittel wendet das Zentrum im Rahmen ihrer Zulassung an: CAR-T-Zelltherapien und T-Zell-Engager, ab Herbst 2026 auch die Gentherapie bei Beta-Thalassämie und Sichelzellkrankheit. Den…

 Für Patienten

Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sollen mit einer Zell- oder Gentherapie behandelt werden, oder Ihre Ärztin beziehungsweise Ihr Arzt hat diese Möglichkeit angesprochen. Auf diesen Seiten…

 Forschung

Der Schritt vom Labor zur ersten Anwendung am Menschen ist bei Zelltherapien besonders aufwendig. Zu den Kosten einer frühen Studie kommen die Herstellung unter Reinraumbedingungen und…