Projekte
Verbundprojekte
Der Forschungsverbund wird von der Bayerischen Forschungsstiftung mit rund zwei Millionen Euro gefördert und ist im Mai 2023 gestartet. Er arbeitet an Zelltherapien für die Onkologie und die Infektionsmedizin. Sprecher ist Prof. Sebastian Kobold.
Die Stiftung fördert am Zentrum ein Verbundprojekt zur Sicherheit der CAR-T-Zelltherapie. Beteiligt sind neben der Hämatologie die Klinische Pharmakologie, Neurologie, Neurochirurgie, Nuklearmedizin, Radiologie, Neuroradiologie, Pathologie, Dermatologie, die Kinderklinik und die Psycho-Onkologie.
Mit der ersten Förderrunde stärkt die M1 - Munich Medicine Alliance translationale Spitzenforschung über Institutionengrenzen hinweg. Im Rahmen des Programms „Innovations for Patients“ fördert die Allianz sieben Forschungsprojekte mit insgesamt rund 7,45 Millionen Euro, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Patientenversorgung zu überführen.
Die geförderten Projekte adressieren Erkrankungen mit hoher Krankheitslast und großer Relevanz für Patientinnen und Patienten – darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und Sehverlust. Zugleich stärkt die Förderlinie neue, institutionenübergreifende Kooperationen in München.
Unser Förderprojekt:
CarIMMUN: Boosting T Cell Based Immunotherapy in R/R Multiple Myeloma via Carfilzomib-Induced Antigen Enhancement: Prof. Florian Bassermann, TUM Medizin / PD Dr. Judith S. Hecker, TUM Medizin / Prof. Marion Subklewe, LMU Medizin / Prof. Sebastian Theurich, LMU Medizin
Die Forschungsgruppe entwickelt seit 2024 neue Gentherapien für erbliche und erworbene Netzhauterkrankungen, auch für solche, die bislang kaum oder gar nicht behandelbar sind. Die heute gebräuchlichen Genfähren auf Basis adeno-assoziierter Viren können größere Gene nicht übertragen und manche Zellen der Netzhaut nicht erreichen. Hier setzt die Gruppe an. Sprecher ist Prof. Stylianos Michalakis. Beteiligt sind neben LMU und LMU Klinikum die Universität Zürich, die Technische Universität München und Helmholtz Munich.
Der Sonderforschungsbereich LETSIMMUN (Lymphocyte Engineering for Therapeutic Synthetic Immunity) wird seit 2021 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Arbeitsgruppen in München und Würzburg entwickeln darin Verfahren, mit denen Immunzellen gezielt verändert werden, um Krebs, Infektionen und Autoimmunerkrankungen zu behandeln. Sprecher ist Prof. Dirk Busch von der Technischen Universität München, Standortsprecherin der LMU ist Prof. Marion Subklewe. Gemeinsam mit Prof. Sebastian Kobold leitet sie ein Teilprojekt, das CAR-T-Zellen krankheitsspezifisch mit Chemokinrezeptoren ausstattet. Weitere Teilprojekte leiten Prof. Louisa von Baumgarten und Prof. Tobias Feuchtinger.